Was ist regenerative Landwirtschaft
In der regenerativen Landwirtschaft steht die Bodengesundheit im Zentrum. Diese wird durch Humusaufbau und die Förderung des Bodenlebens verbessert. Ein gesunder Boden leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, zur Artenvielfalt sowie zur Gesundheit von Mensch und Tier.
Der Fokus der regenerativen Landwirtschaft liegt auf der tiefgreifenden und positiven Ausrichtung landwirtschaftlicher Betriebe, die auf klaren Wirkungszielen basiert.Es ist ein flexibles, entwicklungsorientiertes System, das an die Bedürfnisse des jeweiligen Betriebs angepasst wird und keinen festen gesetzlichen oder privatrechtlichen Vorgaben unterliegt.
Der Begriff der regenerativen Landwirtschaft entstand in den USA, massgeblich geprägt durch den Pionier Robert Rodale in den 1980er Jahren. Im letzten Jahrzehnt gewann der Begriff an Bedeutung, vor allem wegen der positiven Effekte regenerativer, bodenaufbauender Betriebssysteme auf das Klima.
Gesunde Böden, gesunde Lebensmittel, gesunde Zukunft
Mit regenerativer Landwirtschaft ernähren wir uns nachhaltig und bewahren unseren Planeten für kommende Generationen. Davon profitieren wir alle, vom Feld bis auf den Teller.
Unsere Mission
| Boden regenerieren | |
| Klima schützen | |
| Wasserhaushalt verbessern | |
| Biodiversität fördern | |
| Tierwohl garantieren |
Bodenorganische Substanz (Humus) stellt den grössten
terrestrischen Kohlenstoffspeicher dar und übertrifft die
Kohlenstoffmenge in der Vegetation und Atmosphäre.
Eine Erhöhung der Humusgehalte führt zu einer signi-
fikanten Steigerung der Kohlenstoffbindung im Boden.
Ökologische Leistungen
- Klimaschutz und
Kohlenstoffsequestrierung
Durch den stetigen Aufbau von Humus wird der Boden zum
Kohlenstoffspeicher zur Bindung von atmosphärischem CO2. -
Verbesserter Wasserhaushalt Die Wasserspeicherkapazität und die Infiltrationsrate erhöhensich deutlich, Erosion und Oberflächenabfluss werden reduziert und die Resilienz gegenüber Dürre und Starkregen wird gesteigert.
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Biodiversität und Bodengesundheit
Die funktionelle Vielfalt über und unter der Erde wird gefördert (Mikroorganismen, Nützlinge), und die Bodenfruchtbarkeit sowie die Nährstoffkreisläufe werden durch optimale Fruchtfolgen und angepasste Weidepraktiken stabilisiert. - Reduktion von Emissionen
Der Bedarf an externen Betriebsmitteln (z.B. synthetischen
Düngern und Pestiziden) wird potenziell geringer, und die
Umweltbelastung sowie die Lachgas-Emissionen werden
durch verbesserte Stickstoffnutzung gemindert.
Ökonomische Leistungen
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Stabilere Erträge
Gesunde Böden sind widerstandsfähiger gegen extreme Wetterlagen (Dürre, Starkregen) -
Geringere Kosten
Weniger Bedarf an zugekauften Düngern und Pflanzenschutzmitteln - Finanzielle Sicherheit
Der Betrieb wird wirtschaftlich robuster und unabhängiger
Soziale Leistungen
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Nährstoffreichere Lebensmittel Beitrag zu einer potenziell gesünderen Ernährung
- Umweltschutz vor Ort
Die Landwirtschaft verbessert aktiv die lokalen Ressourcen (Boden, Wasser, Klima) -
Stärkung regionaler Kreisläufe Geringere Abhängigkeit von globalen Lieferketten für Betriebsmittel
Landwirtschaft einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt,
der ökologische, ökonomische und soziale Aspekte
miteinander verbindet und einen wichtigen Beitrag zu
einer nachhaltigeren Zukunft leistet.