Was ist regenerative Landwirtschaft

In der regenerativen Landwirtschaft steht die Bodengesundheit im Zentrum. Diese wird durch Humusaufbau und die Förderung des Bodenlebens verbessert. Ein gesunder Boden leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, zur Artenvielfalt sowie zur Gesundheit von Mensch und Tier.

Der Fokus der regenerativen Landwirtschaft liegt auf der tiefgreifenden und positiven Ausrichtung landwirtschaftlicher Betriebe, die auf klaren Wirkungszielen basiert.Es ist ein flexibles, entwicklungsorientiertes System, das an die Bedürfnisse des jeweiligen Betriebs angepasst wird und keinen festen gesetzlichen oder privatrechtlichen Vorgaben unterliegt.

Der Begriff der regenerativen Landwirtschaft entstand in den USA, massgeblich geprägt durch den Pionier Robert Rodale in den 1980er Jahren. Im letzten Jahrzehnt gewann der Begriff an Bedeutung, vor allem wegen der positiven Effekte regenerativer, bodenaufbauender Betriebssysteme auf das Klima.